Leuchtturm Juelssand (Julssand)

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Typ: Leitfeuer Leuchtturm Julssand
Internationale Nr. B1528 ex.
ARLHS: FED-120
Position: 53°37'18" N - 09°33'24" E
Kennung: Oc WRG 6s
Sektoren: R 301°-312,5°, W -318°, G -338,1°
Optik: Gürtellinse  (F = 187,5 mm)
Bauwerkhöhe: 12,90 m über Warftoberkante
Feuerhöhe: 14 m
Tragweite: weiß 8 sm, rot 6 sm, grün 5 sm
Betriebszeit: 07. Okt.1896 bis 11. Jan. 2010
Foto: Juli 2018

Der weiße Turm an einem weißen Wohngebäude steht auf einer Warft am Elbufer, an der Nordwestseite des Juelssandes, südlich des Dwarsloch. Der seit 1704 bewohnte Juelssand war früher einmal eine Elbinsel. Nördlich ist die Mündung der Hasseldorfer Binnenelbe.

Auf der runden weißen Laterne befindet sich ein schwarzes Kegeldach. Das Feuer wurde anfangs mit Petroleum betrieben und ab 1928 mit einem Gasglühlichtbrenner auf Flüssiggas umgestellt. 1965 wurde das Feuer elektrifiziert und 1967 automatisiert sodass die letzte Leuchtturmwärterin "Oma Eilers" das Diensgebäude verlassen konnte. Heute steht der Leuchtturm mitten im Naturschutzgebiet und ist für Besucher nicht mehr zu erreichen. Im Jahr 2017 wurde der alte Leuchtturm Juelssand, der auch "Kleiner Kohn" genannt wird, an einen Investor aus Hamburg-Finkenwerder verkauft. Der neue Besitzer, der extreme Auflagen bekommen hat und nur mit einem Boot an den Leuchtturm herankommt, will ihn komplett im alten Stil renovieren.

 

 

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