Seenotrettungskreuzer BERLIN

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Bezeichnung: Seenotkreuzer Tochterboot
Name: BERLIN STEPPKE
Länge: 27,90 m 8,20 m
Breite: 6,20 m 2,90 m
Tiefgang: max. 1,95 m max. 0,80 m
Verdrängung: 120 t 4,30 t
Geschwindigkeit: max. 24 kn (44 km/h) max. 19 kn (35 km/h)
Maschinenleistung: 2 x 1.440 kW/1.958 PS = 2.880 kW/3.916 PS 170 kW (231 PS)
Pfahlzug: 20 t 1,50 t
Bauwerft: Fassmer in Berne Fassmer in Berne
Indienststellung: 4. Februar 2017
Stationierung: Auf der Station Laboe
Besatzung: 9/4 Personen
Seenotkreuzer BERLIN
Am 17. Dezember 2016 taufte die Schauspielerin Meret Becker den neuen Seenotkreuzer SK 36 in der Zentrale der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS) in Bremen auf den Namen BERLIN. Das Tochterboot erhielt den Namen SPEPPKE. Dies ist das zweite Schiff der neu konstruierten 28-Meter-Klasse, dass die alte BERLIN in Laboe ablöst. Die alte Dame war seit 32 Jahren dort im Einsatz und wurde außer Dienst gestellt und nach Schweden verkauft.
Wie alle neuen Seenotkreuzer bekam auch diese Schiffsklasse eine geschlossene Brücke, was mehr Sicherheit bei schweren Stürmen bedeutet. Die Außenhaut der BERLIN besteht aus acht Millimeter dickem Aluminium, am Bug sind es sogar zwölf Millimeter. Die beiden MTU-Dieselmotoren (Typ: 16V 2000 M72) verbrauchen bei Volllast rund 350 Liter Diesel pro Stunde. Mit dem 15.000 Liter fassenden Brennstofftank kann das Schiff max. 800 Seemeilen fahren. Der Seenotrettungskreuzer hat am Mast eine Wärmebildkamera, die die Suche nach Schiffbrüchigen erleichtern soll. Das Bordhospital ist ähnlich ausgerüstet wie ein Rettungswagen an Land. Die seitlichen Kissenfender federn Stöße beim Längsseitsgehen ab. Bei starker Beanspruchung müssen sie regelmäßig erneuert werden.
Tochterboot STEPPKE
Damit die BERLIN jederzeit einsatzbereit ist, werden ihre Motoren während der Liegezeit im Hafen mit einer Heizung auf 40 Grad Betriebstemperatur gehalten.
Im Informationszentrum am Hafen von Laboe kann man sich in einem persönlichen Gespräch über die Arbeit der Seenotretter informieren.

 

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