Seenotrettungsboot HECHT

Home  |  Nordsee  |  Ostsee  |  Seezeichen  |  Binnen  |  Themen  |  Verweise

 

Bezeichnung: Seenotrettungsboot
Name: HECHT
Länge: 7,00 m
Breite: 2,50 m
Tiefgang: 0,50 m
Verdrängung: 3,50 t
Geschwindigkeit: max. 18 kn (33 km/h)
Pfahlzug: 1,5 t
Maschinenleistung: 162 kW (220 PS)
Rufzeichen: DH 3783
Bauwerft: Fassmer in Berne
Indienststellung: 14. April 1993
Stationierung: DGzRS-Station in Zinnowitz in der Dünenstraße
Seenotrettungsboot HECHT
Die Seenotrettungsstation Zinnowitz wurde 1882 von der "Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger" gegründet. 1897 wurde der massive Rettungsschuppen (12,50 Meter lang, 7,50 Meter breit) an der Dünenstraße errichtet und eine Berliner Frühstücksgesellschaft stiftete das Ruderrettungsboot "ANIELA". 1969 wurde die ANIELA außer Dienst gestellt und ein Amphibienfahrzeug angeschafft. 1990 hat man das Festrumpfschlauchboot RESCUE 4 auf einem Trailer mit geländegängigen Lkw stationiert.
Am 14. April 1993 wurde das Seenotrettungsboot HECHT auf den Namen eines Brack- und Süßwasserraubfisch getauft und ist seitdem im Stationsgebäude der DGzRS in Zinnowitz stationiert. Das Boddenboot hat einen Jetantrieb und ist besonders für Einsätze in Flachwasserbereichen geeignet. Am Heck des Bootes befindet sich eine ausklappbare Plattform zum Bergen von Schiffbrüchigen. Das Seenotrettungsboot HECHT lagert auf einem Spezialtrailer, der im Einsatzfall von einem geländegängigen Unimog U 2150 L an den Strand gefahren wird, wo das Boot aufschwimmen kann.
1999 erhält die Station für das Achterwasser die sieben Meter lange MAX CARSTENSEN als zweites Seenotrettungsboot. Im Mai 2002 wird die MAX CARSTENSEN außer Dienst gestellt und durch das Seenotrettungsboot BUTT  ersetzt. Im Herbst 2010 wird die BUTT nach Maasholm verlegt, die HECHT bleibt allein in Zinnowitz.
Das Einsatzgebiet der HECHT ist sowohl die offene Ostsee vom Peenemünder Haken im Nordwesten bis zur polnischen Grenze im Osten als auch im Achterwasser bei Usedom und im Peenestrom von Wolgast bis zur Zecherin-Brücke. Die 20 freiwilligen Seenotretter arbeiten eng mit den polnischen Kollegen zusammen und veranstalten regelmäßig grenzüberschreitende Übungen. 


Schwesterschiffe der WUPPERTAL:


Das Seenotrettungsboot HECHT machte einen Hechtsprung von seinem Trailer ins Hafenbecken.

Gerade mal 200 Meter misst die schmalste Stelle Usedoms bei Koserow, wo sich im Ortsteil Lüttenort das Gedenkatelier des Künstlers Otto Niemeyer-Holstein befindet. Hier, wo sich Ostsee und Achterwasser fast berühren, baute er sein skurriles Zuhause um einen ausrangierten S-Bahn-Wagen herum. An diesem malerischen Ort mit seinen kunstvollen Gärten entstanden seine Landschaftsbilder.

 

 

Impressum

Sitemap