Cabo de Santa Maria

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Typ: Ober- & Seefeuer

Leuchtturm Cabo de Santa Maria

Internationale Nr. D2206
Portugiesische Nr.  PT-505 
NGA Nr. 113-3724
ARLHS: POR-041 
Position: 36°58'28,5" N - 7°51‘52,4" E
Kennung: Fl(4) 17 s 
Bauwerkshöhe: 46 m 
Feuerhöhe: 50 m 
Tragweite: 25 sm 
Foto: März 2020
Der Leuchtturm Cabo de Santa Maria (auf Portugiesisch: Farol do Cabo de Santa Maria) wurde 1851 unter der Leitung des Ingenieurs Gaudencio Fontana als erster Leuchtturm in Portugal gebaut. Er befindet sich an der südwestlichen Spitze der Insel Culatra, an der Einfahrt zu den Häfen von Faro und Olhão.

Der weiße, leicht konisch geformte Betonturm erhebt sich von einem runden, zweistöckigen Mauerwerksockel, der mit einem großen einstöckigen Leuchtturmwärterkomplex verbunden ist.

Der ursprünglich 34 m hohe Turm hatte die Form von vier gestapelten Zylindern, deren Durchmesser mit der Höhe abnahm. Er erhielt zunächst eine optische Linse 2. Ordnung mit einer Brennweite von 700 mm. Das weiße Festfeuer strahlte mit einer durchschnittlichen Reichweite von 15 Seemeilen auf das Meer. Das Feuer wurde mit Öl betrieben. 1922 wurde der Turm um 12 Meter erhöht und eine Linse 3. Ordnung mit einer Brennweite von 500 mm verbaut. 1925 wurde ein Uhrwerk für die Taktung eingebaut. Die Erhöhung des Leuchtturms führte zu einer Instabilität, so dass er 1929 mit einer Außenbewehrung aus Stahlbeton ummantelt wurde. 1949 hat man den Leuchtturm elektrifiziert und ein Funkfeuer installiert. 1995/96 wurde der Leuchtturm restauriert und die Laterne teilweise erneuert. 1997 wurde das Feuer automatisiert und im Jahr 2001 hat man das Funkfeuer abgebaut, da es für die Navigation nicht mehr nützlich war.

Cabo de Santa Maria ist der südlichste Punkt Portugals, am Rande eines ausgedehnten Gebiets mit Dünen, Sümpfen und Kanälen, das in den über 170 km² großen Nationalpark "Parque Natural da Ria Formosa" eingebettet ist. Von Olhão und Faro aus fahren Passagierboote zur Insel Culatra.

Der Leuchtturm Cabo de Santa Maria bildet mit dem dazugehörigen Unterfeuer, das rund 550 m südsüdwestlich an der Mole steht, eine Richtfeuerfeuerlinie, die das Fahrwasser zum Eingangskanal "Barra Nova" markiert.

 

 

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