Leuchtturm Schleimünde

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Typ:

Leit- und Orientierungsfeuer

Leuchtturm Schleimünde

Internationale Nr.

C1186

Deutsche Nr. 201700
ARLHS: FED 217

Position:

54°40'17" N - 10°02'10" E

Kennung:

LFl (3) WRG 20 s
[2+(3)+2+(3)+2+(8)] s
Sektoren: W 6°-100°  (Tw. 6 sm)
R 144,5°-201° (Tw. 11 sm)

G 201°-275° (Tw. 11 sm)
W 275°-296° (Tw. 13 sm)
R 296°-6°  (Tw. 11 sm)
Nebelscheinwerfer: Y 275°-296°

Bauwerkhöhe:

14,30 m

Feuerhöhe:

14,84 m

Optik:

Gürtelleuchte F = 400 mm

Nebelhorn: Mo (SN) 30 s  [13+(17) s]
Inbetriebnahme: 1871
Foto: April 2011

Der Leuchtturm Schleimünde dient den Schiffen als Ansteuerungs- und Orientierungsfeuer für die Einfahrt von der Ostsee in die Schleimündung. Der ursprünglich gelbe Ziegelturm am Kopf der Nordmole ist heute zum Schutz vor der Witterung mit schwarzen und weißen Kunststoffplatten verkleidet. Als Lichtquelle dient eine 120 V / 600 W Halogenglühlampe. Bei Dunkelheit wird der Turm von außen angestrahlt. Das Leuchtfeuer wird seit 1986 von der Verkehrszentrale in Travemünde ferngesteuert und überwacht. Das Nebelhorn wurde 2016 abgeschaltet. Die Lotseninsel mit dem Leuchtturm ist Vogelschutzgebiet und ist nur mit dem Ausflugschiff von Kappeln oder Maasholm aus erreichbar.

Die Schlei ist ein Arm der Ostsee, der weit ins Landesinnere reicht.

Die Stahlbake steht auf dem Kopf der Südmole in Schleimünde. An der Mastspitze befindet sich ein viereckiger Korb, der mit weißen Blechplatten verkleidet ist. Die Platten werden bei Dunkelheit durch Halogenstrahler angeleuchtet.

Das Molenfeuer bezeichnet zusammen mit dem Leuchtturm die schmale Einfahrt in die Schleimündung.

Bereits seit 1861 befand sich an der Südseite des Einlaufs eine Steinkiste, auf der eine Standbaake errichtet war.

Molenfeuer Schleimündung

 

 

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