Überseehafen Bremen

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Typ:

Molenfeuer Nord

Bremen Überseehafen Nord

Internationale Nr. B1307.8
Deutsche Nr. 318140
Position: 53°10'15" N - 08°35'20" E

Kennung:

F R
Bauwerkhöhe: 12 m
Feuerhöhe: 15 m

Tragweite:

5 sm
Betriebszeit: 1906 -
Fotos: Juni 2010

Der rote Gittermast steht am südlichen Ende von Shipyard Island, einer 478 m langen Flussinsel in der Weser. Betreiber ist das Wasser- und Schifffahrtsamt Bremen. Die Weser ist bis hier bis auf neun Meter unter dem durchschnittlichen Niedrigwasserstand ausgebaut.

Typ: Molenfeuer Süd

Bremen Überseehafen Süd

Intern Nummer: B1308
Deutsche Nr. 318150
Position: 53°10'08" N - 08°35'40" E
Kennung: F G
Bauwerkhöhe: 12 m
Feuerhöhe: 14 m
Tragweite: 9 sm
Betriebszeit: 1906 -

Der runde Turm aus gleichmäßig behauenen graubraunen Natursteinen mit zwei Galerien, einem Erker und grünem Laternenhaus mit Kupferdach steht am Kopf der Südmole des Handelshafens. Ursprünglich diente der Turm zusammen mit dem Leuchtfeuer auf Shipyard Island zur Befeuerung der Einfahrt in den Überseehafen, der in den 1990er Jahren zugeschüttet wurde. Das Molenfeuer Überseehafen Süd wird auch "Mäuseturm" genannt.

Unzählige Schleifen, Seitenarme, Sandbänke, Ufer mit steilen Abbruchkanten und flachen Anlandungsstellen – dies ist das ursprüngliche Bild der Unterweser, wie sich früher durch das niedersächsische Tiefland schlängelte. Sie war nicht tiefer als zwei Meter. Röhricht und Auwald säumten ihre Ufer und unpassierbare Sumpflandschaften umgaben den Fluss. In einem breiten, verzweigten Delta mündete die Weser in die Nordsee.
Dieses Bild der Weser hat sich durch den Einfluss des Menschen stark verändert. Mit zunehmendem Handelsverkehr wuchs auch die Bedeutung der Weser als Wasserstraße. Im Jahre 1895 fand nach zahlreichen Baumaßnahmen die große Unterweser-Korrektion statt, bei der unter der Leitung des Wasserbauers Ludwig Franzius die Unterweser umgestaltet wurde. Dabei begradigte und vertiefte man das Flussbett, befestigte die Ufer und beseitigte einen Großteil der Inseln. Bis zur Stadt Bremen war die Unterweser damit für Schiffe mit einem Tiefgang von fünf Metern passierbar. Heute ist sie bis auf neun Meter unter dem durchschnittlichen Niedrigwasserstand ausgebaut.

 

 

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