Seit
Mitte der 1970er Jahre stehen im Watt vor Cuxhaven sieben Rettungsbaken. 2017 kam eine achte
Rettungsbake dazu.
Eine Rettungsbake ist eine Zufluchtstelle für Schiffbrüchige
und Wattwanderer, die von der Flut überrascht
werden. Da die Priele im Watt
schnell unpassierbar werden können, wurden Pricken an die Prielkanten gesetzt,
die den Weg zu den Rettungsbaken markieren.
Im Cuxhavener Wattgebiet wurden auf folgenden Positionen Rettungsbaken und
Wegweiser aufgestellt:
Rettungsbake 1 Position: 53°54,40'N
- 008°40,07'E Rettungsbake 2 Position: 53°54,96'N - 008°38,44'E
Rettungsbake 3 Position: 53°54,70'N - 008°37,50'E Rettungsbake 4
Position: 53°53,95'N - 008°36,00'E Rettungsbake 5 Position: 53°52,70'N
- 008°34,90'E Rettungsbake 6 Position: 53°52,62'N - 008°34,13'E
Rettungsbake 7 Position: 53°53,44'N - 008°33,80'E Rettungsbake 8
Position: 53°53,83'N - 008°32,96'E Roter Wegweiser Position: 53°54,42'N
- 008°38,23'E
Neuwerkwegweiser Position: 53°53,30'N - 008°36,70'E
Die Rettungsbaken im Cuxhavener Watt sind von Ost nach West durchnummeriert und
auf Seekarten mit "Ref." für (Refuge for shipwrecked mariners)
verzeichnet.
So eine Rettungsbake besteht aus einem runden Stahlmast, der auf einem in
den Wattboden gerammten Gründungsrohr verschraubt ist. An der Spitze befindet
sich ein geschlossener
Stahlgitterkorb, den die Zufluchtsuchenden über eine Leiter
erreichen können. Dieser Stahlgitterkäfig gewährt Platz für ca. sechs Personen
und dient bei Gewitter als Faradayscher Käfig, der als elektrische Abschirmung
wirkt. Die farbigen Reflexionsstreifen an der Bake erleichtern den Rettern ein
schnelles Auffinden bei Dunkelheit.
Im Winter werden die Rettungsbaken in der Regel abgebaut, um sie vor Sturm und
Eisgang zu schützen. Das Foto stammt vom März 2012.

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