Typ: |
Warnfeuer
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Internationale Nr.
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C1276.2
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Deutsche Nr. |
204560 |
Position: |
54°26'02,5" N - 10°19'00,9" E |
Kennung:
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AIFl YR 5s [0,1+(4,9) s]
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Feuerhöhe:
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19 m
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Optik:
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Drehspiegel 360 mm
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Tragweite:
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Gelb 15 sm, Rot 13 sm |
Inbetriebnahme: |
1986 |
Foto: |
Mai 2011 |
Der
weiße Betonturm mit rotem Laternenhaus, Gallerie und rundem Flachdach steht in der
Hohwachter Bucht, östlich von Laboe, nördlich von Wendtorf. Das
Leuchtfeuer Heidkate ist das westlichste aus einer Kette von sechs Warnfeuern in
den militärischen Schießgebieten Todendorf und
Putlos. Die Lichtsignale werden durch 400W Halogenmetalldampflampen
erzeugt.
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Der Turm zeigt rote und gelbe Lichtsignale der
Bundesmarine, wenn in den militärischen Sperrgebieten Putlos/Todendorf Schießübungen stattfinden.
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Bei
Fl Y: Schießbetrieb im Warngebiet Todendorf
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Bei
Fl R: Schießbetrieb im Warngebiet Putlos
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Bei
wechselndem Fl Y, Fl R: Schießbetrieb in beiden Warngebieten.
Die Warngebiete werden an
Land durch Stangen mit einem gelben liegenden Kreuz als Toppzeichen
und der Aufschrift "Warngebiet" oder "Warn-G." und auf dem Wasser
durch gelbe Fasstonnen, Leuchttonnen oder Spierentonnen markiert.
Bei Schießübungen werden die Sperrgebiete zusätzlich durch
Sicherungsfahrzeuge geschützt. Die Signale werden jeweils eine Stunde vor
Schießbeginn gesetzt. Auf dem Gelände des Leuchtturms ist vom
Bundesamt für Strahlenschutz eine ODL-Sonde zur Überwachung der
Umweltradioaktivität angebracht. Sie dient der radioaktiven Frühwarnung. Weitere Warnfeuer aus einer Kette von insgesamt 6 Türmen in diesem
Gebiet sind von West nach Ost: Hubertsberg,
Neuland,
Wessek, Blankeck und
Heiligenhafen.
Flugabwehrwaffensystem "MANTIS" in Todendorf |
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