Typ: |
Leitfeuer |
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Internationale Nr. |
C0569 |
Schwedische Nr. |
SV-7552 |
NGA-Nummer: |
1024 |
ARLHS: |
SWE-070 |
Racon: |
ALRS Vol 2 Station 63560 |
Position: |
57°35'41"N - 11°37'59"E |
Kennung: |
LFl (3) WRG 30s [3+(3,5)+3+(3,5)+3+(14)] |
Sektoren: |
W 5,5°-131,6°,
R -163,5°, G -214,4°, W -237,2°,
R -247,5°, G -5,5° |
Bauwerkshöhe: |
25,50 m über Meeresspiegel |
Feuerhöhe: |
24 m |
Tragweite: |
W 20 sm, R 17 sm,
G 17 sm |
Inbetriebnahme: |
1965 |
Foto: |
Juli 2017 |
Der Leuchtturm Trubaduren steht auf einem 10 m tiefen Senkkasten, ca. 4 km
südsüdöstlich der Vinga-Inselgruppe. Der Turm hat eine untere und eine obere
Galerie. Am oberen Ende befindet sich eine Helikopter-Plattform. Die obere
Hälfte des Turms ist rot, die untere Hälfte schwarz gestrichen. Auf 18 m
befindet sich ein rotes Festfeuer mit einer Tragweite von 13 Seemeilen (Sektor 64°-131°).
Im oberen Geschoss befinden sich Aufenthaltsräume. Bei den
Caisson-Leuchttürmen und größeren Offshore-Leuchttürmen, wie dem Trubaduren,
wurden meist helle Schlitzsektorfeuer eingesetzt, die speziell für
Leuchttürme mit Hubschrauberlandeplatz entwickelt wurden. Der
Schlitzsektorfeuer haben nur wenige schmale Öffnungen in der
Tragkonstruktion. Auf diese Weise entsteht eine stabile Turmkonstruktion,
die einen Hubschrauber mit Ladung tragen kann. Große, schwere und teure
Linsen waren nicht erforderlich. Mit farbigem Glas werden farbige Sektoren
erzeugt. Die Taktung der Scheinwerfer werden mit einer internen Elektronik
gesteuert.
Der Name des Leuchtturms ist eine Hommage an den Dichter und Trobador (schwedisch:
Trubadur) Evert Taube, der auf Vinga aufwuchs.
Der Leuchtturm Trubaduren ersetzte im Jahr 1965 das
Feuerschiff VINGA. Das
34 m lange und 8 m breite Feuerschiff mit der Nummer 32 wurde 1926 in
Helsingborg gebaut und zunächst an der Station Fladen und ab 1929 hier in
Dienst gestellt. Später diente das Schiff u. a. als Wohnung für Studenten
bei Skeppsholmens Volkshochschule. |
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