Richtfeuer Peenemünde

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Typ: Unterfeuer Unterfeuer Peenemuende
Internationale Nr. C2659.14
Deutsche Nr. 222700
Position: 54°08'39" N - 13°45'17" E
Kennung: Oc (4) R 15 s
(1)+2+(1)+2+(1)+2+(1)+5 s
Richtfeuerlinie: 147,2°  Gleichgängig
Bauwerkshöhe: 6,50 m
Feuerhöhe: 9,00 m über Mw.
Optik:

Präzisionsscheinwerfer

Tragweite:

rot 6 sm

Baujahr: 1967
Foto: Juni 2009

Das Unterfeuer (weiße Gitterbake mit Korb) und weißem, rot umrandeten Dreieckstoppzeichen steht am Ufer, etwa 1400 m nordwestlich vom Peenemünder Hafen.

Typ: Oberfeuer Oberfeuer Peenemuende
Internationale Nr. C2659.15
Deutsche Nr. 222701
Position: 54°08'34" N - 13°45'22" E
Kennung: Oc (4) R 15 s
(1)+2+(1)+2+(1)+2+(1)+5 s
Richtfeuerlinie: 147,2°  Gleichgängig
Bauwerkshöhe: 10,50 m
Feuerhöhe: 13 m ober Mw.
Optik: Präzisionsscheinwerfer
Tragweite: 6 sm
Baujahr: 1978
Foto: September 2011
Das Oberfeuer (weiße Gitterbake mit Korb) und weißem, rot umrandeten Dreieckstoppzeichen steht im Wald, etwa 150 m vom Unterfeuer entfernt. Das Richtfeuer markiert die Einfahrt in den nördlichen Peenestrom.

Richtfeuer Peenemünde, 1952
Richtfeuer Peenemünde im Jahr 1952.  Bildquelle: Archiv Ostsee

1952 wurde auf zwei hölzernen Baken das erste Peenemünder Richtfeuer gezündet. Die Baken mit weißen, rot umrandeten Dreiecks-Toppzeichen zeigten ein weißes, unterbrochenes Licht in 148°. Unter- und Oberbake standen 150 m auseinander.

Im Jahr 1936 wurde mit dem Bau der Heeresversuchsanstalt in Peenemünde begonnen und das gesamte Gelände zum Sperrgebiet erklärt. Nach Kriegsende wurden fast alle Anlagen des Objekts entsprechend des Potsdamer Abkommens durch die Rote Armee gesprengt. Später nutzte die Nationale Volksarmee der DDR das Gelände. Erst nach der politischen Wende 1989/90 wurde Peenemünde wieder für jedermann zugänglich gemacht.

 

 

 

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