Leitfeuer Peenemünde

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Typ:

Leitfeuer

Leitfeuer Peenemünde

Internationale Nr. C2659
Deutsche Nr. 220100
Position: 54°11'08" N - 13°46'31" E
ARLHS: FED 189

Kennung:

Oc WRG 6 s     (1)+5 s
Sektoren: R 94°-96, W -98, G -101°,
G 190°-193, W -202, R -208°
Bauwerkhöhe: 11 m
Feuerhöhe: 12 m
Optik: Gürtellinse 500 mm Brennweite

Tragweite:

Weiß 9 sm, Rot 6 sm, Grün 5 sm
Betriebszeit: 1954 -
Foto: Juni 2009

Der rotweiße Stahlturm mit runder Galerie und Laterne steht auf einem Betonfundament nordöstlich der Tonnenbankrinne, zwischen der Insel Ruden und Usedom. Das Fundament des Leuchtturms ist mit einer Stahlbetonverschalung umgeben. Das Feuer wird seit 1994 von Sonnenkollektoren gespeist, die rund um die Galerie installiert wurden. Die Solarkollektoren sind ein beliebter Landeplatz für Seevögel, vor allem Kormoranen, die die Wartungsarbeiten an dem Leutturm erschwerden. Das Leitfeuer führt die Schiffe von der offenen See durch das flache Fahrwasser in den Greifswalder Bodden. Hier gibt es an vielen Stellen Wassertiefen von nur ein bis zwei Meter. Die ausgebaggerte Fahrrine hat eine Tiefe von sechs Metern. Von Peenemünde und Freest werden Ausflüge zur Greifwalder Oie und zur Insel Ruden angeboten, bei denen man an dem Feuer vorbeifährt.

Das Motiv des Leuchtturms ziert eine 35 Pfennig Briefmarke aus der Serie "Leucht-, Leit- und Molenfeuer an der Küste der DDR" aus dem Jahr 1975. In der Serie "Sandmännchen" war der Leuchtturm Peenemünde Vorlage für den Modellleuchtturm.

 

 

 

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