Seenotrettungsboot BRUNTJE

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Bezeichnung: Seenotrettungsboot
Name: BRUNTJE
Länge: 7,00 m
Breite: 2,34 m
Tiefgang: 0,60 m
Verdrängung: 2,50 t
Geschwindigkeit: max. 10 kn (18,5 km/h)
Maschinenleistung: Mercedes Benz OM 615  -  40 kW (54 PS)
Bauwerft: Evers-Werft in Niendorf
Indienststellung: 14. Juli 1972
Stationierung: 14. Juli 1972 in Heiligenhafen
Ab Oktober 1975 in Burgtiefe auf Fehmarn
Ab Juni 1986 in Puttgarden auf Fehmarn
Feb. 1990 bis Nov. 1992 unter dem Namen MÖVENORT in Freest
1992 - 2003 als CITRO 2 beim Seenotreetungsdienst der Niederländischen Antillen
Feb. 2004 - Dez. 2005 als BEREBOOT in Den Helder
Seenotrettungsboot Bruntje
Die Seenotrettungsboote der 7m-Klasse sind die kleinsten Boote der SRB und teilweise baugleich mit Tochterbooten der Seenotkreuzer. Für die Namensgebung dieser Bootsserie hatte die DGzRS friesische Mädchennamen festgelegt. Das Rettungsboot mit der internen Bezeichnung KRST 16 wurde einen Tag nach der Indienststellung, am 15. Juli 1972, auf den Namen BRUNTJE getauft - eine Kurzform von Brunhilde.
Das Aluminiumboot hat einen geringen Tiefgang und ist besonders gut manövrierfähig. Es wurde als Selbstaufrichter konstruiert und konnte mit dem robusten Rumpf auch Grundstöße ertragen. Mit der umlaufenden Gummiwallschiene konnte die BRUNTJE auch bei höherem Wellengang beim Havaristen längsseits gehen. In dem Frontfenster ist eine Schleuderscheibe verbaut, durch die der Steuermann auch bei schlechtem Wetter immer eine gute Sicht hat. Die BRUNTJE und ihre Schwesterboote waren mit einer Haltevorrichtung ausgestattet, die zur Sicherung beim Transport in der Heckwanne eines Seenotkreuzers dienten.
Am 24. August 2007 wurde das Seenotrettungsboot BRUNTJE im Schifffahrtsmuseum in Haren an der Ems am Haren-Rütenbrocker-Kanal als Museumsschiff ausgestellt.

Schwesterschiffe der 7-Meter-Klasse:

 

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